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ME steht nun an vorderster Front und das nicht nur mit seinen Schiffen und Piloten sondern seit dem Abgang von WI aus Geminate mit seinen Heimatsystemen. Die ersten Systeme in Vale sind bereits gefallen, allerdings waren dies ebenfalls Systeme die WI gehoerten und nun nicht mehr verteidigt wurden. Ab und zu fliegt die NC zwar in Richtung Vale aber auch nur dann wenn es denn wirklich nichts anderes zu tun gibt.

Atlas hat ihre Zeitzone im US-Bereich wie es scheint, da die meisten groesseren Operationen ihrerseits etwa gegen 22:00 ET starten. Trotz alledem sind in fast allen Systemen von ME mit JB Cyno-Schiffe platziert die jederzeit Titanen hereinspringen lassen, wenn das Ziel sich lohnt. Eine Gegenwehr scheint hier schwer. Selbst ohne weiteren Support fuer den Titanen muesste man etwa 50 Dreadnoughts bereitstehen haben um den Titan nach einem erfolgreichen Tackle schnell genug zum platzen zu bringen. Ein Umstand der, ohne das Spione etwas davon mitbekommen, mit viel Planung und Absprache sowie sehr viel Manpower verbunden ist. Da wir davon ausgehen koennen, dass die Ally bereits stark von Spionen zersetzt ist die selbst in die oberen Etagen reichen, macht es das Unterfangen sogar zu einem Selbstmordkommando. Atlas besitzt nicht nur einen Titanen sondern taucht durchaus auch mit 3 oder 4 auf, wenn es denn mal notwendig ist wie zB bei einem Supercarrier. Zusaetzlich wird Capital-Support in durch eigene Carrier und Supercarrier gestellt wodurch das Beseitigen der Supercaps schon fast unmoeglich wird.

Die Verbesserungen der Titanen scheinen hier einen Teufelskreis zu bilden. Die Tankfaehigkeit der Titanen ist immens und der ausgeteilte Schaden kaum zu kompensieren. Mittels Sub-Caps ist das Unterfangen sogar eine Mammutaufgabe fuer mehr als 100 Piloten.�

Das was eindeutig fuer eine Falle spricht ist die bisherige Berechenbarkeit von Atlas. Sie lesen den Intel, sie haben Cyno-Schiffe bereit und sie wollen die Caps wegschiessen. Die letzten Capital-Abschuesse zeigen, dass Atlas hier eindeutig ein Muster hat welches man womoeglich ausnutzen kann und sollte. Aber wie soll man das anstellen, ohne dabei in einem Desaster zu enden, bei dem die eigene Hot-Drop am Ende unterliegt und der Feind mit kaum Verlusten wieder abzieht?

Eine schwierige Aufgabe die sich in so manchen theoretischen Plaenen durchaus realisieren laesst doch die Umsetzung und vor allem die nicht zu kalkulierenden Unbekannten sind Dinge die schon so manchen Plan ins Verderben gefuehrt haben. Andererseits hat einmal ein Weiser Mensch gesagt: Kein Gewinn ohne Risiko. Vielleicht sollten wir mehr nach diesem Motto agieren in diesem Fall.


Fly safe Space Cowboys!

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Fight for honour, fight for glory, fight for power!

Dies ist das wohlbekannte Motto unserer Allinaz, wobei derzeit "Power" derzeit eher für mehr CPU-Power seitens CCP stehen könnte. Konnte man den Cluster-Crash im J-Z Fight noch mit der exorbitant hohen Anzahl von Spielern erklären (750 Mann in NC-Flotte), lohnt es sich bei den Kämpfen in BND- und EL8- schon einmal einen genaueren Blick auf die Geschehnisse zu werfen. So versuchte im BND-System die NC vertreten durch WI, ME und Rage mit einer 250-Mann-Flotte in ein System einzuspringen, in dessen SOLAR mit ca. 200 Schiffen stand. Beim Jump durch das Gate (sofern man sich zu den Glücklichen zählen durfte, die überhaupt springen konnten), sah sich ein grossteil der Flotte einem leeren Bildschirm gegenüber, da das Grid nicht geladen werden konnte.

Nun mag dies ja in einer Weise akzeptabel sein, wenn beide Seiten sich der Rechnerlast zu beugen haben und somit die Schlacht nur schleppend in die Gänge kommt. Hier war der Spassfaktor aber eindeutig auf seitens SOLAR, die zwar mit dem üblichen Fleet-LAG, nicht aber mit dem Grid zu kämpfen hatten. Das Ergebnis mit 250 Losses auf NC-Seite und ca. 10 bei SOLAR spricht für sich. Zu dem Fight in EL8 liegen mir selbst nur Informationen aus zweiter Hand vor, der Ablauf war laut Augenzeugenberichten aber ähnlich.

Dutzende (meist emotional belegte) Petitionen wurden eingereicht, Bugreports wurden geschrieben aber - wie zu vermuten war - CCP blieb hart. Es sei "grundsätzlich mit Lags in Fleetfights zu rechnen, wenn diese nicht 24h vorher angekündigt wurden" bzw "konnte nicht einwandfrei festgestellt werden, ob der Loss aus dem nicht geladenen Grid resultiere". Aus CCP-Sicht ist diese strikte Haltung sicher nachvollziehbar: Man stelle sich nur den Aufwand vor, wenn hier in diesem eine Falle Schiffe zurückerstattet würden: Es gäbe eine Flut an Petitionen, egal ob das Schiff durch mangelnde Rechenleistung oder in einem regulären Kampf zerstört wurde.

Mag dies aus unserer (Kunden-)sicht natürlich weder fair noch gerecht erscheinen, ergeben sich bei weiterer Betrachtung allerdings tiefgreifende Änderungen in der Taktik und im Spielsystem. Sollte CCP (wovon auszugehen ist) die Performance nicht in den Griff bekommen und Fleetbattles 300+ nur nach vorheriger 24stündiger Ankündigung mit ausreichender Rechnerleistung ausstatten können, muss die bisherige Taktik auch in Bezug auf das Sov-System in Dominian angepasst werden. So ist es beispielsweise möglich, taktisch Systeme zu blockieren oder aber auch den Vorteil eines bei CCP unangekündigten Angriffes in Ruhe die BPUs aufzustellen - die eigene Flotte blockiert das System. Spinnt man dies weiter, käme sogar eine "Trial-Account-Flotte" in betracht, die im Core-System bei bedarf aktiviert wird und bedrohte Bereiche blockt.

Sicherlich bleibt abzuwarten wie sich dies tatsächlich auf die Homedefs auswirkt oder ob CCP eine flexiblere Möglichkeit eines dedizierten Servers für ein System gestemmt bekommt. Das Thema ist aber heiss und wird derzeit auch in den offziellen Foren diskutiert. Wenn ihr Eurem Unmut luft machen wollt, könnt Ihr HIER virtuell unterschreiben und eine Petition für eine baldige Lösung des Problems unterstützen.


"Nicht der ist ein besserer Stratege, der weiß, dass man den Gegner überrumpeln muss, um zu siegen, sondern der, der weiß, wie man das tut."
( Eine Minute der Menschheit - Stanislaw Lem)



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